QSL

Die Meyer Quick Service Logistics GmbH & Co. KG (QSL) baut ihre Präsenz in Norddeutschland aus.

Zum 1. September 2019 hat der Frischelogistiker ein neues Lager im Süden Hamburgs bezogen.

Friedrichsdorf, 9. September 2019 — Das moderne Multi-Temperatur-Lager ersetzt den bisherigen Crossdock am Standort Hamburg. Im südlichen Stadtgebiet am Autobahnanschluss zwischen A1 und A7 gelegen, bietet es auf 7.000 Quadratmetern Platz für Tiefkühl-, Trocken- und Frischewaren. „Die günstige Verkehrsanbindung ermöglicht uns eine schnelle und zuverlässige Belieferung unserer Systemgastronomie-Kunden von Hannover bis zur dänischen Grenze und von Bremen bis nach Schwerin“, berichtet Thorsten Kilgenstein, Director Operations bei QSL. „Mit dem Zukauf dieser Immobilie stellen wir sicher, dass wir auch künftig agil auf Wachstumswünsche unserer Kunden reagieren können.“

Zum Start beschäftigt der Fullfilment-Spezialist 35 Mitarbeiter, die täglich rund 600 Paletten im Warenein- und -ausgang bewegen. „Im weiteren Verlauf wollen wir am Standort zusätzliche 40 Arbeitsplätze schaffen“, ergänzt Thorsten Kilgenstein.

Nötig wurde die Vergrößerung durch den gestiegenen Bedarf eines Großkunden aus der Systemgastronomie. Ein Teil des Lagers dient weiterhin als Crossdock für mehrere Kunden aus der Region. Die Nähe zum Hamburger Hafen verleiht dem Lager zudem eine strategische Bedeutung für die QSL, weil es sich ideal für den Export eignet. „Wir planen bereits ab dem Frühjahr 2020 von Hamburg aus den Export für unsere Kunden in diverse Länder wie beispielsweise die Elfenbeinküste, Israel, Kenia oder auch Martinique zu steuern“, erklärt Thorsten Kilgenstein.

Lean and Green

Ganz vorne dabei bei der grünen Logistik

 

Friedrichsdorf, 09. September 2019 — Die Meyer Quick Service Logistics (QSL) ist für ihre Erfolge beim Reduzieren ihres CO2-Ausstoßes mit dem Lean and Green Award ausgezeichnet worden. Der von der GS1 ausgelobte Preis würdigt ökologisches Verantwortungsbewusstsein in der Logistik. QSL will die Emissionen in seinen Lager- und Logistikprozessen innerhalb von fünf Jahren um 20 Prozent reduzieren. Den eingereichten Aktionsplan zur Umsetzung der Maßnahmen bis Ende 2021 hat die unabhängige Zertifizierungsgesellschaft TÜV Nord Cert während eines Audits geprüft. Seit dem 19. Juli 2019 trägt der Frischelogistiker das Zertifikat der Initiative. „Wir haben uns für die Teilnahme am Programm entschieden, da neben der Prüfung durch eine unabhängige Stelle die erzielten Resultate im Fokus stehen“, unterstreicht Florian Entrich, Geschäftsführer der QSL. Seit 2016 hat das Unternehmen bereits circa 14 Prozent Emissionen eingespart.

Moderne Flotte senkt CO2-Ausstoß deutlich

Der Logistiker setzt dabei auf einen effizienten Einsatz von Ressourcen und den fortlaufenden Wechsel hin zu umweltfreundlicher Technik: Allen voran brachte der schrittweise Umstieg des Fuhrparks auf klimaschonende Fahrzeuge der Abgasnorm 6 bereits eine Einsparung von elf Prozent.

„Wir wollen mithilfe emissionsärmerer Kühlaggregate der den CO2-Austoß im Lkw-Bereich weiter senken“, erklärt Markus Friebertshäuser, Senior Manager Fleet & Warehouse. Auch bei der temperaturgeführten Lagerung von frischen Waren und Lebensmitteln stellt das mittelständische Unternehmen im Laufe dieses Jahres vollständig auf umweltfreundliches Kühlmittel um.

Bei der Umsetzung der Kriterien von Lean and Green liegt die QSL voll im Plan. „Wir gehen davon aus, das auf fünf Jahre ausgelegte Einsparungsziel bereits ein Jahr früher zu erreichen“, sagt Markus Friebertshäuser. Mithilfe eines Monitorings wird laufend die Emissionsentwicklung geprüft. Sobald die Daten belegen, dass die Sparziele erreicht worden sind, erfolgt ein abschließendes Audit und das nächsthöhere Zertifikat Lean and Green 1st Star.

Weitere Einsparungen mit Partnern und Lieferanten

Bereits seit mehreren Jahren setzt das Friedrichsdorfer Unternehmen auf das Einsparen von Ressourcen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Nach und nach stattet der Logistiker zurzeit alle Lagerstandorte mit energiesparenden LED-Leuchtmitteln aus. Digitale Lieferbelege ersetzen ausgedruckte Lieferscheine, Bestelleingänge erfolgen per E-Mail statt über Fax. Die Tourenpläne der Lkw-Fahrer werden laufend optimiert, um Leerfahrten so weit wie möglich zu vermeiden. Gemeinsam mit Partnern und Lieferanten setzt die QSL beispielsweise auf ressourcensparende Komplettverpackungen, die Einzelbehälter ersetzen. Wo es möglich ist, sorgt der Einsatz von Mehrwegverpackung innerhalb eines Kreislaufsystems darüber hinaus für weniger Abfall. „Unser Ziel ist es, das erreichte Level mittel- und langfristig zu halten und die Emissionen darüber hinaus weiter zu senken“, so QSL-Geschäftsführer Florian Entrich.

Frankreich

QSR logistics weiter auf  Wachstumskurs in Frankreich

Friedrichsdorf, 5. August 2019 — QSR, ein Joint-Venture der Meyer Quick Service Logistics (QSL) und der französischen Logistikgruppe STEF, begleitet gleich zwei große Namen in Frankreich bei ihrem weiteren Wachstumskurs bis 2024. Burger King und Quick verlängerten die laufenden Verträge mit dem auf Fast-Casual-Restaurants spezialisierten Full-Service-Anbieter um weitere fünf Jahre. Die Supply-Chain-Experten übernehmen den operativen Einkauf, das Bestandsmanagement, die Kommissionierung sowie die Warenbelieferung der Restaurants.
„Mit dieser Entscheidung festigen wir das erfolgreiche Joint-Venture unserer beiden Familienbetriebe, sichern Arbeitsplätze in Frankreich und Deutschland und unterstützen unsere Kunden bei ihrer Expansion“, berichtet QSL-Geschäftsführer Florian Entrich. Vor allem der Fokus auf geanzheitliche Supply-Chain-Prozesse, IT-Lösungen und die transparente Zusammenarbeit in der Partnerschaft hätten den Ausschlag für die Vertragsverlängerung gegeben. Mit QSR fühle sich das US-amerikanische Unternehmen bestens aufgestellt: „Burger King will während der Vertragslaufzeit von derzeit mehr als 300 auf rund 800 Restaurants wachsen und setzt dafür auf die kombinierte Kompetenz von QSR für die passenden Supply-Chain-Lösungen“, erklärt Florian Entrich weiter.

Vertragsverlängerung

QSL und Five Guys verlängern Zusammenarbeit bis 2024

Friedrichsdorf, 4. Juli 2019 — Die amerikanische Burger-Kette Five Guys und Meyer Quick Service Logistics (QSL) arbeiten auch in den kommenden fünf Jahren zusammen. Der Vertrag, der nun bis zum Jahr 2024 läuft, umfasst neben der Planung und Steuerung der kompletten Supply Chain sowie der Belieferung der acht deutschen Restaurants auch Stores in Frankreich und Spanien. Aktuell versorgt QSL 15 Restaurants in diesen drei Ländern. Künftig sollen zudem Restaurants in Portugal von QSL versorgt werden. Denn Five Guys setzt seinen Expansionskurs in Europa konsequent fort.

Dabei setzt das Familienunternehmen aus dem Süden der USA für seine Burger und Pommes Frites ausschließlich auf Frische- und Trockenprodukte. Die US-amerikanische Fast-Casual-Kette und den hessischen Frischelogistiker verbindet zudem eine ähnliche Firmenkultur: Als mittelständische Unternehmen schätzen beide kurze Entscheidungswege und transparente Prozesse. „Wir freuen uns sehr, dass wir das Wachstum unseres Kunden auch in Zukunft mit unseren maßgeschneiderten Supply-Chain-Lösungen begleiten dürfen“, freut sich QSL-Geschäftsführer Florian Entrich über den Deal.

Logistik für die Systemgastronomie

QSL: Auf Wachstumskurs in Ungarn

Die Meyer Quick Service Logistics GmbH & Co. KG (QSL) expandiert in Ungarn. Seit Mitte Mai steuert das Unternehmen das Supply-Chain-Management für alle Fast-Casual Restaurants von AmRest mit einem eigenen Lager in der Nähe von Budapest.

Friedrichsdorf, 1. Juli 2019 — Damit übernimmt QSL die Aufgaben des bisherigen 3PL-Lager-Dienstleisters. „Mit diesem Schritt verstärken wir unsere Aktivität in Osteuropa und positionieren uns als starker Partner für weitere Expansionen in Ungarn und den angrenzenden Ländern“, erklärt Andrea Wallner, Senior Director UK, Eastern Europe and Italy bei QSL. Von dem neuen, insgesamt rund 12.000 Quadratmeter großen Multitemperatur-Lager in Üllö östlich von Budapest versorgt der Logistiker AmRest-Restaurants in der ungarischen Hauptstadt sowie im Umland bis zu einer Entfernung von 220 Kilometern. Dazu gehören auch Fahrten in die benachbarten Länder Bulgarien und Rumänien. Die Filialen werden dreimal wöchentlich mit Frischwaren aus dem Multitemperatur-Lager versorgt. „Wir haben das Lager innerhalb von vier Monaten entsprechend unserer hohen Qualitätsanforderungen umbauen lassen, um hier beispielsweise frische Hähnchen und Salate umschlagen zu können“, berichtet Andrea Wallner.

Neben dem operativen Einkauf, der Bündelung und Lagerung der Waren sowie der Belieferung der AmRest-Filialen mit Multitemp-Fahrzeugen übernimmt der Full-Service-Logistiker auch den Helpdesk sowie Value Added Services. Letzteres schließt neben einem Artikelsourcing auch die Erledigung aller notwendigen Zollformalitäten für den Kunden ein.

AmRest betreibt insgesamt 108 Systemgastronomie-Restaurants von KFC, Starbucks und Pizza Hut in Ungarn. „Unser verstärktes Commitment für den Standort untersteicht unsere vertrauensvolle Zusammenarbeit mit AmRest, mit denen wir bereits in Polen und Tschechien und seit 2016 auch in Ungarn kooperieren. Wir sehen nach wie vor im ungarischen Markt noch großes Wachstumspotenzial für die Systemgastronomie“, resümiert Andrea Wallner.

Digitalisierung

Effizient in die Zukunft

Die Meyer Quick Service Logistics (QSL) testet bis Ende Juni dieses Jahres die App des auf Telematiksysteme im Transportwesen spezialisierten Entwicklers Spedion. Die mobile Anwendung ermöglicht es dem Logistiker, seine Geschäftsprozesse transparenter und durchgängig digital zu organisieren und zu visualisieren.

Friedrichsdorf, 15. April 2019 – – Ein fest im Fahrerhaus installiertes Tablet mit der Spedion-App leitet die Fahrer durch den gesamten Prozess: Vom Auftragseingang über Abfahrtskontrolle, Temperaturüberwachung, Navigation via GPS bis hin zur Auftragsbestätigung samt Unterschrift und Foto bei Lieferung. Alle Daten werden in Echtzeit an die QSL-Zentrale in Tauche übermittelt, die Abliefernachweise stehen bereits am Folgetag der Zustellung bereit. So behalten nicht nur die Fahrer, sondern auch die Mitarbeiter in der Zentrale jederzeit den Überblick über alle wichtigen Statusdaten der Touren. „Wir sammeln in der aktuellen Testphase auf sechs Fahrzeugen wichtige Erfahrungswerte für den geplanten Serieneinsatz in unserer Flotte“, erklärt Jürgen Jacobi, Senior Manager Team Cargo bei QSL. „Wir waren auf der Suche nach einer Lösung, die unseren Kunden ein hohes Maß an Transparenz bei der Verfolgung ihrer Lieferungen bietet. Mit dem mobilen Telematiksystem von Spedion, das wir mit unseren Erkenntnissen schrittweise gemeinsam mit dem Entwickler verfeinern, sind wir zuversichtlich, das richtige Tool gefunden zu haben.“ Aktuell können Kunden telefonisch beispielsweise anfragen, wie lange der Lkw noch bis zum Ziel benötigt. Die Auskunft geben QSL-Mitarbeiter nach wenigen Klicks umgehend durch. Kommt es zum Serieneinsatz, plant der Logistiker einen Online-Zugang für seine Kunden. Als weiteren Vorteil der App nennt Jürgen Jacobi die verbesserte Prozesssicherheit, indem die Fahrer durch den gesamten Ablauf geführt werden. 

Den Ausschlag für den Einsatz der Spedion-App gab das bedarfsorientiert modular aufgebaute System des Krombacher Softwarehauses. Die Anwendung erfüllt zudem alle Anforderungen eines modernen Transportunternehmens hinsichtlich Nachrichten- und Auftragskommunikation sowie Datenerfassung für Controlling, Fuhrparkmanagement und Buchhaltung und lässt sich in ganz Europa einsetzen.

QSR Logistics schaltet 190 Quick-Restaurants auf

Frankreich

Aubervillies/Friedrichsdorf, 21. März 2019 — Die Groupe Bertrand und Burger King vertrauen in Frankreich weiterhin auf die langjährige Expertise der Meyer Quick Service Logistics (QSL). Für die Umstellung von 190 Quick-Systemrestaurants beauftragten beide Unternehmen die QSR, ein Joint-Venture der QSL und der französischen Logistikgruppe STEF. Die Aufschaltung erfolgte im Februar in drei Schritten, bei denen jeweils nacheinander die Bestände der Läger Clermont, Saint Pierre und Rethel umgestellt wurden. Von dort aus werden auch Restaurants in den Übersee-Départements La Reunion und Martinique beliefert. Die Supply-Chain-Experten übernehmen den operativen Einkauf, das Bestandsmanagement, die Kommissionierung sowie die Warenbelieferung. QSR ersetzt damit den bisherigen internen 4PL-Provider Logirest.

Mit der Umstellung der Restaurantkette beliefert QSR mittlerweile 500 Restaurants aus sieben Lagern in Frankreich und plant 2019 die Aufschaltung zweier weiterer Lager, um das weitere Wachstum seiner Kunden zu unterstützen. Dabei setzt QSR auf eine ganzheitliche Betreuung seiner Kunden, damit diese sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können.

„Durch unsere langjährige Zusammenarbeit mit STEF waren wir bestens auf die schnelle Aufschaltung neuer Restaurants vorbereitet und konnten die Umstellung innerhalb kürzester Zeit umsetzen“, berichtet QSL-Geschäftsführer Florian Entrich. „Mit dieser erfolgreichen Umstellung haben wir einmal mehr die Skalierbarkeit unserer Services und IT-Lösungen bewiesen.“

QSL startet eigenen Cargo-Fuhrpark

Neue Fahrzeuge schaffen mehr Laderaumkapazitäten

Zum Start im August wurden zunächst sechs neue Fahrzeuge in den Fuhrpark aufgenommen, die deutschlandweit an mehreren Standorten zum Einsatz kommen. Die Meyer Quick Service Logistics (QSL) stellt sich mit den Neuanschaffungen auf die zunehmende Laderaumverknappung ein.

Taucha/Friedrichsdorf, 28. August 2018 –Die Anschaffung eigener Fahrzeuge begründet das Familienunternehmen mit den Besonderheiten des QSL-Geschäftsmodells: Für ihre Kunden aus der Systemgastronomie steuert der Logistiker die europaweite Beschaffungs- sowie Distributionslogistik und führt ein Never-Out-Of-Stock-Sortiment. Dabei stellen die Supply-Chain-Experten sicher, dass sowohl Kunden-Restaurants als auch Lager niemals leerlaufen. Bei der Inbound-Logistik, die bislang über feste Frachtführer organisiert ist, muss sich das Unternehmen vermehrt mit Laderaumknappheit und Fahrermangel auseinandersetzen. Die neuen Fernverkehrs-Lkw ergänzen nun die Frachtführerflotte und werden ein gewisses Maß an Marktunabhängigkeit und eine höhere Flexibilität gewährleisten. Als strategische Ressource hat QSL Cargo die Fahrzeuge zudem auf unterschiedliche Standorte in Deutschland verteilt.

In einer mehrmonatigen Testphase wird das Unternehmen auswerten, wie viel Laderaumreserve QSL Cargo insgesamt benötigt. Ziel ist es, die Fahrzeuge wirtschaftlich auszulasten und gleichzeitig ausreichend eigene Kapazitäten als Puffer gegen den Mangel an Laderaum vorzuhalten. „Der Aufbau eines eigenen Fuhrparks ist für uns von strategischer Bedeutung. Wenn der Laderaum immer knapper wird, müssen wir unabhängiger vom Transportmarkt werden. Wenn der Test positiv verläuft, können wir uns auch vorstellen, den Fuhrpark perspektivisch weiter auszubauen“, so Jürgen Jacobi, Senior Manager Team Cargo bei der QSL.

Die sechs angeschafften Fahrzeuge vom Typ Renault T 480 verfügen über 480 PS und wurden zusätzlich mit Telematik-Software zur Temperatur-, Standort- sowie Diebstahlüberwachung ausgestattet. Eingesetzt werden die Fahrzeuge im europaweiten Überlandverkehr. Zusammen mit den Renault-Lkw wurden sechs doppelstöckige Multitemperatur-Auflieger von Schmitz Cargobull angeschafft. Die Auflieger sind 13,60 Meter lang und mit Super Silent Kühlaggregaten der Firma ThermoKing ausgestattet. Während der Fahrt laufen die Kühlmaschinen im Dieselbetrieb, beim Laden oder Parken besteht aber die Möglichkeit, sie über eine Starkstromsteckdose zu betreiben. Dadurch werden Lärm- und Schadstoff-Emissionen deutlich reduziert. Insgesamt finden in den Aufliegern 66 Paletten Platz. Damit sind die neuen Fahrzeuge für die maximal mögliche Transportmenge konfiguriert.

Die QSL Group ist vor allem für ihre Supply-Chain-Management-Lösungen für Systemgastronomie-Unternehmen bekannt. Seit 2012 verfügt das Schwesterunternehmen der Ludwig Meyer Logistik GmbH & Co. KG über eine eigene Fernverkehrssparte. Diese ist für alle gewerblichen Kunden offen, die klassische oder temperaturgeführte Transporte beauftragen und unterhält eigene Standorte in Taucha, Essen, Dornstadt und Berlin.

Starkes Wachstum in Europa für Logistiker mit Handelsfunktion

Seit zehn Jahren versorgt die QSL erfolgreich Top-Brands des Quick-Service-Restaurant-Bereichs.

Aus einem Pilotprojekt mit Burger King heraus entwickelte die heutige Meyer Quick Service Logistics (QSL) ein Erfolgsmodell. Ihr System zur effizienten Vollversorgung von Systemgastronomie-Restaurants hat das Unternehmen in den letzten zehn Jahren bei Branchengrößen sowie neuen Marken in ganz Europa etabliert.

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Friedrichsdorf, 30. August 2017 — Von der Schwesterfirma Meyer Logistik im Jahr 2007 gegründet, wurde die QSL zunächst exklusiver Logistik-Partner von Burger King in Deutschland. Anschließend ließen sich auch andere Branchengrößen wie Pizza Hut, Kentucky Fried Chicken, Starbucks und IKEA von ihrem Konzept begeistern. Seitdem die Fullfilment-Spezialisten im Jahr 2011 dann erstmals mit ihren Kunden in Europa expandierten, wächst das Unternehmen auf dem Kontinent kontinuierlich weiter. Heute versorgt der Vorreiter auf dem Gebiet des Supply-Chain-Managements europaweit rund 2.500 Quick-Service-Restaurants (QSR) für 17 nationale und internationale Kunden.

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„Wir verstehen uns in erster Linie als Logistiker mit Handelsfunktion“, erklärt QSL-Geschäftsführer Markus Bappert und ergänzt: „Deshalb partizipieren wir nicht an der Handelsspanne, sondern verdienen unser Geld mit hochwertigen systemischen Logistikleistungen.“ Wer sich für Fullservice-Logistik entscheidet, profitiert sowohl vom Supply-Chain- als auch vom Cashflow-Management der QSL. Angefangen mit dem operativen Einkauf, über das Bestandsmanagement, die Kommissionierung und die Belieferung der Restaurants übernehmen die Experten auch das Reklamationsmanagement gegenüber den Lieferanten. Des Weiteren sorgen die Logistik-Profis für eine transparente und lückenlose Rückverfolgbarkeit der Lebensmittel und regeln die gesamte Abrechnung – das allerdings, ohne an den Margen zu verdienen. „Der Kunde bestimmt seine Lieferanten selbst, verhandelt seine eigenen Preise und wir kümmern uns darum, dass alles reibungslos funktioniert.“, hebt QSL-Geschäftsführer Florian Entrich die Rollenteilung zwischen strategischem und operativen Einkauf hervor. 

Innovationen gemeinsam mit den Kunden entwickeln

Die Supply-Chain-Experten können ihr Konzept nicht nur individuell auf die Bedürfnisse der Kunden anpassen. Sie entwickeln zudem etablierte Lösungen weiter und arbeiten gemeinsam mit ihren Kunden an kontinuierlichen Verbesserungen. Dazu gehört beispielsweise die Auslieferung an fast allen deutschen Feiertagen, die ausgeglichene Mengenströme und einen unterbrechungsfreien Service garantiert. Außerdem entwickelte die QSL den Lieferprozess Drop & Go. Dabei wird die Vollständigkeit einer Bestellung bereits vor der Anlieferung dokumentiert. Am Restaurant quittiert ein Mitarbeiter lediglich den Erhalt der Lieferung, ohne die erhaltenen Warenarten und die Kartonanzahl zu prüfen. Auf diese Weise sparen beide Seiten wertvolle Zeit: Der QSL-Mitarbeiter kann weiterfahren und die Kunden kontrollieren die Ware bequem beim Verräumen. Und da mit der Einführung von Drop & Go alle Fahrer mit iPads ausgestattet wurden, läuft der gesamte Prozess vollkommen papierlos und somit nachhaltiger ab. In einer eigens entwickelten Tracking-Plattform können sich die Kunden zudem in Echtzeit darüber informieren, wann die Lieferung ankommen wird. In Zusammenarbeit mit dem Umweltdienstleister Interseroh, einer Tochter des Recyclingspezialisten ALBA Group, entwickelte die QSL außerdem eine Branchenlösung für die Rücknahme und Verwertung von Verkaufsverpackungen. Speziell für Systemgastronomie-Kunden regeln beide Unternehmen die gesamte Organisation des Abfallmanagements mit allen Nachweis- und Dokumentationspflichten sowie sämtliche Abrechnungsströme. Davon profitieren insbesondere Franchisenehmer, denn das optimierte Abfallmanagement senkt die Kosten, die die Hersteller an sie weitergeben.

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Fullservice-Logistik für alle Größen

Neben Branchen-Größen profitieren auch junge QSR-Unternehmen vom System der Fullfilment-Profis – zum Beispiel Hans im Glück in Deutschland oder Five Guys in Frankreich, mit denen der Fullservice-Logistiker mittlerweile europaweit expandiert. Dabei ist die Skalierbarkeit des QSL-Systems ein entscheidender Vorteil: Einmal etabliert, können neue Restaurants schnell eingegliedert und in Betrieb genommen werden. „Wachstumsprojekte junger Unternehmen und Startups, die sich erst am Markt etablieren wollen, sind für uns besonders spannend“, betont QSL-Geschäftsführer Florian Entrich. „Während sie sich dank Fullservice-Logistik voll und ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können, unterstützen und begleiten wir das schnelle Wachstum.“
Dank der engen Zusammenarbeit mit Ihren Kunden sowie der individuellen Anpassung ihres Systems blicken die beiden QSL-Geschäftsführer optimistisch in die Zukunft:
„Wir sehen die ersten zehn Jahre als einen erfolgreichen Start an, durch den wir uns in ganz Europa etabliert haben“, sagt Florian Entrich. Und Markus Bappert ergänzt: „Jetzt geht es erst richtig los: Vor allem in Frankreich und in Osteuropa werden wir in den nächsten Jahren noch stark wachsen.“

Mehr Platz für zukünftige Expansionen

Der Fullfilment-Spezialist QSL hat ein neues Lager im polnischen Blonie in der Nähe von Warschau bezogen.

Der Platz im erst 2014 bezogenen Lager in Blonie reichte nicht mehr aus – darum bezieht die Meyer Quick Service Logistics (QSL) jetzt ein neues Lager im selben Industriepark. Die neue Halle bietet nun fast doppelt so viele Paletten-Stellplätze und bietet der QSL somit genug Raum für weitere Expansionen mit ihren Kunden in Osteuropa.

Friedrichsdorf/Blonie, 22. August 2017 — Die QSL hat ein neues Multi-Temperatur-Lager im polnischen Blonie in Betrieb genommen. Auf einer Grundfläche von rund 8.800 Quadratmetern bietet es Platz für etwa 9.200 Paletten. Davon entfallen mehr als die Hälfte der Stellplätze auf den Trockenbereich und etwa jeweils ein Viertel auf den Kühl- und den Tiefkühlbereich. „Da wir in Polen sowohl mit unseren Kunden stetig wachsen als auch regelmäßig Neukunden gewinnen, mussten wir uns in Blonie vergrößern“, erklärt Andrea Wallner, Director Eastern Europe and Italy bei der QSL. „Damit stellen wir sicher, dass wir auch künftig agil auf Wachstumswünsche unserer Kunden dort reagieren können“.

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Das neue Lager verfügt über 14 Laderampen, die alle mit einem hochmodernen DOBO-Docking-System ausgestattet sind. Dabei fährt der Lkw wie gewohnt an die Laderampe heran, allerdings ohne den Laderaum zu öffnen. Wenn der Lkw angedockt ist, wird der Bereich zwischen Tor und Fahrzeug zunächst vom DOBO-System abgedichtet. Anschließend können Tor und Laderaum bequem vom Lager aus geöffnet werden. Damit stellt die QSL sicher, dass die Kühlkette auch während des Andockens gewahrt bleibt und durch die Abdichtung der Tore keine Energie verloren geht. Für weitere Energieeinsparungen sorgen außerdem die LED-Beleuchtung im Lager sowie moderne Solar-Panels auf dem Dach, die bis zu 80 Prozent des Energiebedarfs von Heizung und Warmwasser abdecken. Die QSL betreibt das neue Lager komplett mit eigenen Mitarbeitern. Aktuell sind rund 100 Beschäftigte für den Fullfilment-Spezialisten in Blonie tätig.

Weitere Expansionen in Osteuropa geplant
In Polen versorgt die QSL fast 500 Restaurants und Stores für die Kunden AmRest, Bobby Burger, Burger King, FreshPoint, Kentucky Fried Chicken, Pizza Hut und Starbucks. Das neue Lager in Blonie ist für den Full-Service-Logistiker außerdem von strategischer Bedeutung, da von hier aus auch QSL-Lager in Tschechien und Ungarn versorgt werden. Zudem betreibt die QSL im Land noch ein weiteres Lager in Sosnowiec sowie Cross-Docks in Danzig, Posen und Breslau. Polen ist für die QSL der zweitgrößte Markt nach Deutschland. „Das ist für uns ein spannender Markt, in dem wir auch in Zukunft gemeinsam mit unseren Kunden weiter wachsen werden – das neue Lager bildet hierfür die Grundlage“, so Andrea Wallner.