QSL

Die Meyer Quick Service Logistics GmbH & Co. KG (QSL) baut ihre Präsenz in Norddeutschland aus.

Zum 1. September 2019 hat der Frischelogistiker ein neues Lager im Süden Hamburgs bezogen.

Friedrichsdorf, 9. September 2019 — Das moderne Multi-Temperatur-Lager ersetzt den bisherigen Crossdock am Standort Hamburg. Im südlichen Stadtgebiet am Autobahnanschluss zwischen A1 und A7 gelegen, bietet es auf 7.000 Quadratmetern Platz für Tiefkühl-, Trocken- und Frischewaren. „Die günstige Verkehrsanbindung ermöglicht uns eine schnelle und zuverlässige Belieferung unserer Systemgastronomie-Kunden von Hannover bis zur dänischen Grenze und von Bremen bis nach Schwerin“, berichtet Thorsten Kilgenstein, Director Operations bei QSL. „Mit dem Zukauf dieser Immobilie stellen wir sicher, dass wir auch künftig agil auf Wachstumswünsche unserer Kunden reagieren können.“

Zum Start beschäftigt der Fullfilment-Spezialist 35 Mitarbeiter, die täglich rund 600 Paletten im Warenein- und -ausgang bewegen. „Im weiteren Verlauf wollen wir am Standort zusätzliche 40 Arbeitsplätze schaffen“, ergänzt Thorsten Kilgenstein.

Nötig wurde die Vergrößerung durch den gestiegenen Bedarf eines Großkunden aus der Systemgastronomie. Ein Teil des Lagers dient weiterhin als Crossdock für mehrere Kunden aus der Region. Die Nähe zum Hamburger Hafen verleiht dem Lager zudem eine strategische Bedeutung für die QSL, weil es sich ideal für den Export eignet. „Wir planen bereits ab dem Frühjahr 2020 von Hamburg aus den Export für unsere Kunden in diverse Länder wie beispielsweise die Elfenbeinküste, Israel, Kenia oder auch Martinique zu steuern“, erklärt Thorsten Kilgenstein.

Lean and Green

Ganz vorne dabei bei der grünen Logistik

 

Friedrichsdorf, 09. September 2019 — Die Meyer Quick Service Logistics (QSL) ist für ihre Erfolge beim Reduzieren ihres CO2-Ausstoßes mit dem Lean and Green Award ausgezeichnet worden. Der von der GS1 ausgelobte Preis würdigt ökologisches Verantwortungsbewusstsein in der Logistik. QSL will die Emissionen in seinen Lager- und Logistikprozessen innerhalb von fünf Jahren um 20 Prozent reduzieren. Den eingereichten Aktionsplan zur Umsetzung der Maßnahmen bis Ende 2021 hat die unabhängige Zertifizierungsgesellschaft TÜV Nord Cert während eines Audits geprüft. Seit dem 19. Juli 2019 trägt der Frischelogistiker das Zertifikat der Initiative. „Wir haben uns für die Teilnahme am Programm entschieden, da neben der Prüfung durch eine unabhängige Stelle die erzielten Resultate im Fokus stehen“, unterstreicht Florian Entrich, Geschäftsführer der QSL. Seit 2016 hat das Unternehmen bereits circa 14 Prozent Emissionen eingespart.

Moderne Flotte senkt CO2-Ausstoß deutlich

Der Logistiker setzt dabei auf einen effizienten Einsatz von Ressourcen und den fortlaufenden Wechsel hin zu umweltfreundlicher Technik: Allen voran brachte der schrittweise Umstieg des Fuhrparks auf klimaschonende Fahrzeuge der Abgasnorm 6 bereits eine Einsparung von elf Prozent.

„Wir wollen mithilfe emissionsärmerer Kühlaggregate der den CO2-Austoß im Lkw-Bereich weiter senken“, erklärt Markus Friebertshäuser, Senior Manager Fleet & Warehouse. Auch bei der temperaturgeführten Lagerung von frischen Waren und Lebensmitteln stellt das mittelständische Unternehmen im Laufe dieses Jahres vollständig auf umweltfreundliches Kühlmittel um.

Bei der Umsetzung der Kriterien von Lean and Green liegt die QSL voll im Plan. „Wir gehen davon aus, das auf fünf Jahre ausgelegte Einsparungsziel bereits ein Jahr früher zu erreichen“, sagt Markus Friebertshäuser. Mithilfe eines Monitorings wird laufend die Emissionsentwicklung geprüft. Sobald die Daten belegen, dass die Sparziele erreicht worden sind, erfolgt ein abschließendes Audit und das nächsthöhere Zertifikat Lean and Green 1st Star.

Weitere Einsparungen mit Partnern und Lieferanten

Bereits seit mehreren Jahren setzt das Friedrichsdorfer Unternehmen auf das Einsparen von Ressourcen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Nach und nach stattet der Logistiker zurzeit alle Lagerstandorte mit energiesparenden LED-Leuchtmitteln aus. Digitale Lieferbelege ersetzen ausgedruckte Lieferscheine, Bestelleingänge erfolgen per E-Mail statt über Fax. Die Tourenpläne der Lkw-Fahrer werden laufend optimiert, um Leerfahrten so weit wie möglich zu vermeiden. Gemeinsam mit Partnern und Lieferanten setzt die QSL beispielsweise auf ressourcensparende Komplettverpackungen, die Einzelbehälter ersetzen. Wo es möglich ist, sorgt der Einsatz von Mehrwegverpackung innerhalb eines Kreislaufsystems darüber hinaus für weniger Abfall. „Unser Ziel ist es, das erreichte Level mittel- und langfristig zu halten und die Emissionen darüber hinaus weiter zu senken“, so QSL-Geschäftsführer Florian Entrich.