Starkes Wachstum in Europa für Logistiker mit Handelsfunktion

Seit zehn Jahren versorgt die QSL erfolgreich Top-Brands des Quick-Service-Restaurant-Bereichs.

Aus einem Pilotprojekt mit Burger King heraus entwickelte die heutige Meyer Quick Service Logistics (QSL) ein Erfolgsmodell. Ihr System zur effizienten Vollversorgung von Systemgastronomie-Restaurants hat das Unternehmen in den letzten zehn Jahren bei Branchengrößen sowie neuen Marken in ganz Europa etabliert.

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Friedrichsdorf, 30. August 2017 — Von der Schwesterfirma Meyer Logistik im Jahr 2007 gegründet, wurde die QSL zunächst exklusiver Logistik-Partner von Burger King in Deutschland. Anschließend ließen sich auch andere Branchengrößen wie Pizza Hut, Kentucky Fried Chicken, Starbucks und IKEA von ihrem Konzept begeistern. Seitdem die Fullfilment-Spezialisten im Jahr 2011 dann erstmals mit ihren Kunden in Europa expandierten, wächst das Unternehmen auf dem Kontinent kontinuierlich weiter. Heute versorgt der Vorreiter auf dem Gebiet des Supply-Chain-Managements europaweit rund 2.500 Quick-Service-Restaurants (QSR) für 17 nationale und internationale Kunden.

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„Wir verstehen uns in erster Linie als Logistiker mit Handelsfunktion“, erklärt QSL-Geschäftsführer Markus Bappert und ergänzt: „Deshalb partizipieren wir nicht an der Handelsspanne, sondern verdienen unser Geld mit hochwertigen systemischen Logistikleistungen.“ Wer sich für Fullservice-Logistik entscheidet, profitiert sowohl vom Supply-Chain- als auch vom Cashflow-Management der QSL. Angefangen mit dem operativen Einkauf, über das Bestandsmanagement, die Kommissionierung und die Belieferung der Restaurants übernehmen die Experten auch das Reklamationsmanagement gegenüber den Lieferanten. Des Weiteren sorgen die Logistik-Profis für eine transparente und lückenlose Rückverfolgbarkeit der Lebensmittel und regeln die gesamte Abrechnung – das allerdings, ohne an den Margen zu verdienen. „Der Kunde bestimmt seine Lieferanten selbst, verhandelt seine eigenen Preise und wir kümmern uns darum, dass alles reibungslos funktioniert.“, hebt QSL-Geschäftsführer Florian Entrich die Rollenteilung zwischen strategischem und operativen Einkauf hervor. 

Innovationen gemeinsam mit den Kunden entwickeln

Die Supply-Chain-Experten können ihr Konzept nicht nur individuell auf die Bedürfnisse der Kunden anpassen. Sie entwickeln zudem etablierte Lösungen weiter und arbeiten gemeinsam mit ihren Kunden an kontinuierlichen Verbesserungen. Dazu gehört beispielsweise die Auslieferung an fast allen deutschen Feiertagen, die ausgeglichene Mengenströme und einen unterbrechungsfreien Service garantiert. Außerdem entwickelte die QSL den Lieferprozess Drop & Go. Dabei wird die Vollständigkeit einer Bestellung bereits vor der Anlieferung dokumentiert. Am Restaurant quittiert ein Mitarbeiter lediglich den Erhalt der Lieferung, ohne die erhaltenen Warenarten und die Kartonanzahl zu prüfen. Auf diese Weise sparen beide Seiten wertvolle Zeit: Der QSL-Mitarbeiter kann weiterfahren und die Kunden kontrollieren die Ware bequem beim Verräumen. Und da mit der Einführung von Drop & Go alle Fahrer mit iPads ausgestattet wurden, läuft der gesamte Prozess vollkommen papierlos und somit nachhaltiger ab. In einer eigens entwickelten Tracking-Plattform können sich die Kunden zudem in Echtzeit darüber informieren, wann die Lieferung ankommen wird. In Zusammenarbeit mit dem Umweltdienstleister Interseroh, einer Tochter des Recyclingspezialisten ALBA Group, entwickelte die QSL außerdem eine Branchenlösung für die Rücknahme und Verwertung von Verkaufsverpackungen. Speziell für Systemgastronomie-Kunden regeln beide Unternehmen die gesamte Organisation des Abfallmanagements mit allen Nachweis- und Dokumentationspflichten sowie sämtliche Abrechnungsströme. Davon profitieren insbesondere Franchisenehmer, denn das optimierte Abfallmanagement senkt die Kosten, die die Hersteller an sie weitergeben.

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Fullservice-Logistik für alle Größen

Neben Branchen-Größen profitieren auch junge QSR-Unternehmen vom System der Fullfilment-Profis – zum Beispiel Hans im Glück in Deutschland oder Five Guys in Frankreich, mit denen der Fullservice-Logistiker mittlerweile europaweit expandiert. Dabei ist die Skalierbarkeit des QSL-Systems ein entscheidender Vorteil: Einmal etabliert, können neue Restaurants schnell eingegliedert und in Betrieb genommen werden. „Wachstumsprojekte junger Unternehmen und Startups, die sich erst am Markt etablieren wollen, sind für uns besonders spannend“, betont QSL-Geschäftsführer Florian Entrich. „Während sie sich dank Fullservice-Logistik voll und ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können, unterstützen und begleiten wir das schnelle Wachstum.“
Dank der engen Zusammenarbeit mit Ihren Kunden sowie der individuellen Anpassung ihres Systems blicken die beiden QSL-Geschäftsführer optimistisch in die Zukunft:
„Wir sehen die ersten zehn Jahre als einen erfolgreichen Start an, durch den wir uns in ganz Europa etabliert haben“, sagt Florian Entrich. Und Markus Bappert ergänzt: „Jetzt geht es erst richtig los: Vor allem in Frankreich und in Osteuropa werden wir in den nächsten Jahren noch stark wachsen.“

Mehr Platz für zukünftige Expansionen

Der Fullfilment-Spezialist QSL hat ein neues Lager im polnischen Blonie in der Nähe von Warschau bezogen.

Der Platz im erst 2014 bezogenen Lager in Blonie reichte nicht mehr aus – darum bezieht die Meyer Quick Service Logistics (QSL) jetzt ein neues Lager im selben Industriepark. Die neue Halle bietet nun fast doppelt so viele Paletten-Stellplätze und bietet der QSL somit genug Raum für weitere Expansionen mit ihren Kunden in Osteuropa.

Friedrichsdorf/Blonie, 22. August 2017 — Die QSL hat ein neues Multi-Temperatur-Lager im polnischen Blonie in Betrieb genommen. Auf einer Grundfläche von rund 8.800 Quadratmetern bietet es Platz für etwa 9.200 Paletten. Davon entfallen mehr als die Hälfte der Stellplätze auf den Trockenbereich und etwa jeweils ein Viertel auf den Kühl- und den Tiefkühlbereich. „Da wir in Polen sowohl mit unseren Kunden stetig wachsen als auch regelmäßig Neukunden gewinnen, mussten wir uns in Blonie vergrößern“, erklärt Andrea Wallner, Director Eastern Europe and Italy bei der QSL. „Damit stellen wir sicher, dass wir auch künftig agil auf Wachstumswünsche unserer Kunden dort reagieren können“.

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Das neue Lager verfügt über 14 Laderampen, die alle mit einem hochmodernen DOBO-Docking-System ausgestattet sind. Dabei fährt der Lkw wie gewohnt an die Laderampe heran, allerdings ohne den Laderaum zu öffnen. Wenn der Lkw angedockt ist, wird der Bereich zwischen Tor und Fahrzeug zunächst vom DOBO-System abgedichtet. Anschließend können Tor und Laderaum bequem vom Lager aus geöffnet werden. Damit stellt die QSL sicher, dass die Kühlkette auch während des Andockens gewahrt bleibt und durch die Abdichtung der Tore keine Energie verloren geht. Für weitere Energieeinsparungen sorgen außerdem die LED-Beleuchtung im Lager sowie moderne Solar-Panels auf dem Dach, die bis zu 80 Prozent des Energiebedarfs von Heizung und Warmwasser abdecken. Die QSL betreibt das neue Lager komplett mit eigenen Mitarbeitern. Aktuell sind rund 100 Beschäftigte für den Fullfilment-Spezialisten in Blonie tätig.

Weitere Expansionen in Osteuropa geplant
In Polen versorgt die QSL fast 500 Restaurants und Stores für die Kunden AmRest, Bobby Burger, Burger King, FreshPoint, Kentucky Fried Chicken, Pizza Hut und Starbucks. Das neue Lager in Blonie ist für den Full-Service-Logistiker außerdem von strategischer Bedeutung, da von hier aus auch QSL-Lager in Tschechien und Ungarn versorgt werden. Zudem betreibt die QSL im Land noch ein weiteres Lager in Sosnowiec sowie Cross-Docks in Danzig, Posen und Breslau. Polen ist für die QSL der zweitgrößte Markt nach Deutschland. „Das ist für uns ein spannender Markt, in dem wir auch in Zukunft gemeinsam mit unseren Kunden weiter wachsen werden – das neue Lager bildet hierfür die Grundlage“, so Andrea Wallner. 

Meyer QSL verstärkt Management Team

Andrea Wallner ist die neue Verantwortliche für Osteuropa und Italien

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Andrea Wallner ist die neue Director Eastern Europe and Italy bei Meyer Quick Service Logistics (QSL). Neben den Standorten in Italien verantwortet sie die strategische Entwicklung der Standorte in Polen, Tschechien und Ungarn. 

Friedrichsdorf, 18. Juli 2017
Die QSL verstärkt mit der erfahrenen Key Account Managerin Andrea Wallner ihr Management-Team und reagiert damit auf das allgemeine dynamische Wachstum im gesamten Netzwerk. Die Position wurde innerhalb des Unternehmens neu geschaffen. Als Director Eastern Europe and Italy ist die Diplom-Betriebswirtin für die strategische Planung und Geschäftsentwicklung in Italien und Osteuropa verantwortlich, wo die QSL über 800 Systemgastronomie-Restaurants bedient. Außerdem steuert die QSL von ihren osteuropäischen Niederlassungen die Bedienung der Länder Bulgarien, Kroatien, Rumänien, Slowakei und Slowenien. Andrea Wallner verfügt über mehr als 15 Jahre Berufserfahrung in der Systemgastronomie-Logistik, wo sie viele Jahre als Account Director für Burger King Teile des bestehenden Netzwerks entwickelte. Weiterhin war sie in der IT- und kundenseitig in der Fast-Food-Branche als Distribution Managerin tätig. Für die QSL-Kunden wird sie ganzheitliche Lösungen im Bereich des Supply Chain Managements (SCM) entwickeln. „Ihre Erfahrung in der Systemgastronomie und ihre umfassende Kompetenz im Bereich Vertriebsstrategien machen Andrea Wallner zu einer wertvollen Ergänzung für unser Team“, erklärt QSL-Geschäftsführer Florian Entrich. Der Neuzugang unterstreicht den strategischen Kurs des Unternehmens: „Wir haben uns für die Schaffung dieser neuen leitenden Stelle mit Schwerpunkt auf Osteuropa und Italien entschieden, weil wir dort in den nächsten Jahren noch große Wachstumspotenziale sehen.“

QSL wächst weiter in Osteuropa

Frischelogistiker versorgt ungarische Systemgastronomie

Meyer Quick Service Logistics (QSL) übernimmt das Supply Chain Management von AmRest in Ungarn. Nach Polen und Tschechien ist dies die dritte strategische Kooperation mit dem größten Systemgastronomieunternehmen Osteuropas. Friedrichsdorf, 3. November 2016 – Mit der Übernahme des Supply Chain Managements für AmRest in Ungarn festigt der Frischelogistiker nun den strategischen Ausbau seines Netzwerks. AmRest ist der größte unabhängige Betreiber von Systemgastronomie-Restaurants in Zentral- und Osteuropa. Das Unternehmen ist für insgesamt 56 Einrichtungen von KFC, Starbucks und Pizza Hut in Ungarn verantwortlich. Die Restaurants in der Hauptstadt sowie Filialen in einem Umkreis von 220 Kilometern Entfernung werden seit Anfang Juni dreimal wöchentlich mit Frischwaren aus dem Multitemperatur-Lager von QSL nahe Budapest versorgt. Neben dem operativen Einkauf, der Bündelung und Lagerung der Waren sowie der Belieferung der AmRest-Filialen mit Multitemp-Fahrzeugen übernimmt der Full-Service-Logistiker auch den Helpdesk sowie Value Added Services. Letzteres schließt neben einem Artikelsourcing auch die Erledigung aller notwendigen Zollformalitäten für den Kunden ein. Aufgrund seiner günstigen Verkehrsanbindung dient der QSL-Standort in Budapest darüber hinaus als Zentral-HUB für den Export von Frischware nach Kroatien, Serbien, Bulgarien und Rumänien. Damit geht QSL einen entscheidenden Schritt in der Erweiterung seines Osteuropa-Geschäfts.

Über seinen Fernverkehrsstandort im österreichischen Gölling unweit von Wien bedient QSL aktuell insgesamt 70 Prozent des internationalen Inbounds für AmRest. Die Direktverbindung Wien-Budapest ermöglicht es QSL somit auch, sein Fernverkehrsnetzwerk weiter auszubauen.

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Ausbau der strategischen Kooperation mit AmRest

„Mit Polen und Tschechien ist Ungarn nun die dritte strategische Kooperation, die wir mit AmRest geschlossen haben“, erklärt QSL-Geschäftsführer Florian Entrich. „Das untersteicht unsere vertrauensvolle Zusammenarbeit im Bereich Supply Chain Management. Und wir setzten auch weiterhin auf Expansion in Osteuropa. Besonders im ungarischen Markt sehen wir noch großes Wachstumspotenzial für die Systemgastronomie.“

QSL baut Fernverkehr weiter aus

Frischelogistiker zieht nach einem Jahr positive Bilanz

Im Juni 2015 eröffnete die Meyer Quick Service Logistics GmbH & Co. KG (QSL) einen neuen Standort für den Fernverkehr im österreichischen Golling an der Erlauf. Nach einem Jahr zieht der Logistikdienstleister nun eine positive Bilanz des Geschäftsbereichs.

Friedrichsdorf, 29. August 2016 – Zwei Ziele verfolgt QSL mit dem neuen Fernverkehrsstandort: Den zuvor allein im sächsischen Taucha gebündelten Fernverkehr in Sachen Tourenplanung sinnvoll zu ergänzen und weiteres Wachstum der Sparte zu generieren. Beide Ziele sieht Jens Müller, Senior Manager Team Cargo, als erfüllt an. „Die Auftragslage entwickelt sich sehr gut. Im Vergleich zum Herbst letzten Jahres haben wir die Zahl der täglich über Golling disponierten Aufträge vervierfacht.“ Der zwischen Linz und Wien gelegene Standort bedient vor allem Fernfahrten von und nach Polen, Tschechien und Italien. Dabei konzentriert sich der Standort in Österreich auf diverse saisonale Produkte, die gekühlt transportiert werden müssen: Von Zierpflanzen über ultrafrische Artikel wie Obst, Gemüse und Salate bis hin zu Schokolade oder Tiefkühlware: Mit eigenen Multitemperaturfahrzeugen stellt QSL sicher, dass die Artikel zum richtigen Zeitpunkt zur Weiterverladung gebracht werden. Dabei müssen teils enge Zeitfenster eingehalten werden, um eine höchstmögliche Frische und längstmögliche Haltbarkeit der verderblichen Güter zu gewährleisten. Dank Temperaturtelematik und Track & Trace wissen die Kunden jederzeit, wo sich ihre Ladung befindet und können sich auf die prognostizierten Anlieferzeiten verlassen. QSL dokumentiert diese Transparenz innerhalb der gesamten Lieferkette mit der internationalen Zertifizierung gemäß IFS Logistics. Jens Müller betont: „Es ist uns gelungen, die Pünktlichkeit, Freundlichkeit und Transparenz, die uns bei Logistik und Transport für die Systemgastronomie auszeichnet, auf den Fernverkehr zu übertragen. Darum sind wir zuversichtlich, unseren Geschäftsbereich auch in diesem Jahr weiter auszubauen.“ Den Großteil des Fernverkehrs organisiert das Unternehmen über den deutschen Standort in Taucha, wo täglich rund 150 Aufträge disponiert werden. Meyer QSL ist vor allem für seine Transport-, Logistik- und Management-Dienstleistungen für die Systemgastronomie bekannt, aber das Netzwerk ist nicht nur auf Kunden aus diesem Bereich beschränkt: Die Sparte Fernverkehr ist für alle gewerblichen Kunden offen, die temperaturgeführte Transporte beauftragen.

Vive le Burger

QSL organisiert Logistikprozesse für den Frankreich-Start von Five Guys

Die Meyer Quick Service Logistics GmbH & Co. KG (QSL) organisiert die Frischelogistik für die Restaurants von Five Guys in Frankreich. Am 1. August eröffnete das nordamerikanische Unternehmen seinen ersten Store auf dem europäischen Festland in Paris und setzt auf eine kontinuierliche Expansion.

Friedrichsdorf, 2. August 2016 – Bereits am 25. Juli transportierten Multitemperatur-Lkw im Auftrag von QSL die ersten Lieferungen für die Eröffnung des neuen Five-Guys-Stores in Bercy, Paris. Das Familienunternehmen aus dem Süden der USA setzt für seine Burger und Pommes Frites ausschließlich auf Frische- und Trockenprodukte. „Wir haben Five Guys bei der Auswahl der Lieferanten beraten und gemeinsam ein Logistikkonzept erarbeitet, mit dem das Unternehmen in den nächsten Jahren wachsen kann“, erklärt QSL-Geschäftsführer Florian Entrich. Die Belieferung mit dem gesamten Warensortiment bei einem Stopp erfolgt in Kooperation mit einem französischen Partner für Transport und Lagerung, mit dem QSL bereits seit Jahren vertrauensvoll zusammenarbeitet. Die US-amerikanische Fast Casual-Kette und den hessischen Frischelogistiker verbindet eine ähnliche Firmenkultur: Als mittelständische Unternehmen schätzen beide kurze Entscheidungswege und transparente Prozesse. Für sie ist das Lokal in Bercy nur der Anfang – der nächste Schritt wird die Eröffnung eines Flagship-Stores auf dem Champs-Elysées Ende des Jahres sein. Bis Ende 2019 will Five Guys 40 Restaurants in Frankreich eröffnen. Vergleichbare Erfahrungen hat das Unternehmen bereits in England sammeln können und vertraut für seine Expansion in Europa auf die bewährten logistischen Prozesse von QSL.

„Der französische Markt ist ein wichtiger Schritt, wenn US-Unternehmen ihr Europageschäft lancieren wollen“, erklärt Stefano Madile, Director Operations Southern & Western Europe bei QSL. Die Verbraucher stehen der amerikanischen Esskultur positiv gegenüber, Burger sind beliebt und weit verbreitet. „Die meisten Gastronomiebetriebe in Frankreich führen Burger auf ihren Speisekarten.“

Drop & Go – Anlieferung, die Zeit und Aufwand spart!

Anlieferung neu gedacht

Friedrichsdorf. Die Meyer Quick Service Logistics (QSL) übernimmt für ihre Kunden aus der Systemgastronomie das komplette Supply Chain Management. Mit dem neuen Anlieferkonzept Drop & Go hat die QSL einen wesentlichen Teil der Lieferkette erfolgreich optimiert.

Seit 2007 beliefert der Full Service-Logistiker insgesamt 1.800 Kunden in ganz Europa. „Wir von QSL arbeiten permanent an der Effizienz unserer Prozesse“, berichtet Geschäftsführer Markus Bappert. „Ziel ist es, Optimierungen und Innovationen zu schaffen, von denen unsere Kunden direkt profitieren.“

Zeitersparnis durch Vorabkontrolle

Dies ist mit dem Anlieferkonzept Drop & Go gelungen, das QSL in den beiden größten Märkten in Deutschland und Polen erfolgreich etabliert hat. Dabei werden alle Paletten vor dem Stretchen im Lager von allen Seiten gescannt und fotografiert. Eine spezielle Software ordnet diese Fotos der Nummer der Versandeinheit zu und speichert sie. Damit kann die Vollständigkeit und Unversehrtheit der Ware bereits vor dem Versand dokumentiert werden.

Der Vorteil für die QSL-Kunden: Sie müssen die Annahmekontrolle nun nicht mehr im Beisein des Fahrers durchführen. Sie prüfen die Vollständigkeit der Ware beim Verräumen und haben ein Zeitfenster von drei Stunden für mögliche Reklamationen. „Mit Drop & Go konnten wir den Zeitbedarf bei der Anlieferung sowohl für unsere Kunden als auch für unsere Fahrer deutlich reduzieren“, erklärt Markus Bappert. Meyer Quick Service Logistics spart mit dieser Vorgehensweise im Schnitt etwa zehn Minuten pro Restaurant ein.

 

Hans im Glück vertraut auf QSL

Logistik Dienstleister übernimmt Supply Chain Management

Ab dem 1. März 2016 organisiert Meyer Quick Service Logistics (QSL) die Belieferung der „Hans im Glück“-Restaurants. Das auf Logistik für die Systemgastronomie spezialisierte Unternehmen steuert darüber hinaus die gesamte Supply Chain für die Burgerkette. Den Zuschlag erhielt QSL während einer dreimonatigen Testphase.

Friedrichsdorf, 2. Februar 2016 — QSL übernimmt künftig den operativen Einkauf sowie die Bündelung, Lagerung und Distribution sämtlicher Waren. Der Friedrichsdorfer Logistikdienstleister liefert dabei den Restaurants sämtliche Waren mit nur einem Stopp nach dem One-Stop-Shop-Prinzip. Das Burger-Franchiseunternehmen „Hans im Glück“ wurde 2010 von dem Münchner Gastronom Thomas Hirschberger gegründet, der auch Vize-Präsident des DEHOGA-Bundesverbands ist. Das erfolgreiche Unternehmen plant seinen Expansionskurs in diesem Jahr mit etwa 40 Neueröffnungen fortzusetzen. Auch vor diesem Hintergrund entstand bei „Hans im Glück“ der Bedarf, die Lieferkette transparenter und effizienter zu gestalten.

Full Service-Logistik für mehr Transparenz und Effizienz

Die Lokale des Systemgastronomie-Unternehmens hatten zuvor einen Teil ihrer Beschaffung über Bestellungen bei Großhändlern abgewickelt. Durch QSL profitiert „Hans im Glück“ nun von einem zentralisierten Supply Chain-Management. „Wir sehen in QSL einen starken und innovativen Partner für die Zukunft. Die klaren Strukturen und die Transparenz in den Prozessen ermöglichen uns, den Einkauf der Restaurants weiter zu bündeln. Neben der Vereinfachung der Prozesse und den damit zusammenhängenden Kostenersparnissen für bestehende Restaurants, profitieren wir auch bei unserer Expansion von dem flächendeckenden Logistiknetzwerk“, erklärt Jens Hallbauer, Operativer Leiter bei „Hans im Glück“.

QSL greift bei der Distribution auf den modernen Fuhrpark der Schwestergesellschaft Ludwig Meyer GmbH & Co. KG mit mehr als 1.200 Fahrzeugen zurück.
QSL greift bei der Distribution auf den modernen Fuhrpark der Schwestergesellschaft Ludwig Meyer GmbH & Co. KG mit mehr als 1.200 Fahrzeugen zurück.

QSL unterstützte das Franchiseunternehmen mit seiner Erfahrung in der Systemgastronomie bei der Umstellung von einer teilweise dezentralen Beschaffung und der Bestellung bei Großverbraucher-Services auf Full Service-Logistik. „Wir haben gemeinsam einen passenden Prozess erarbeitet und durch unsere Kontakte einige Umstellungen deutlich beschleunigt“, berichtet Florian Entrich, Geschäftsführer von QSL. So vermittelte der Logistiker etwa Kontakte zu Lieferanten. „Wenn junge Unternehmen aus der Systemgastronomie wachsen, macht es für sie zunehmend Sinn, auf einen Logistik-Dienstleister zu setzen, der ihnen Effizienzgewinne ermöglicht, Warenverfügbarkeit garantiert und ihnen die Arbeit abnimmt, die nicht zu ihrem Kerngeschäft gehört“, erklärt Florian Entrich. Um das zu ermöglichen, koordiniert QSL die verschiedenen Lieferanten, regelt den Cash Flow und übernimmt gegebenenfalls das Beschwerdemanagement. „Weil der Kunde die Preise direkt mit den Lieferanten verhandelt, bietet unser Modell außerdem eine hohe Kostentransparenz“, ergänzt Florian Entrich. „Wir sind stolz darauf, dass wir ‚Hans im Glück‘ für unsere Arbeit begeistern konnten und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Systemgastronomie: Logistikdienstleister oder Großhändler

Für manche Gastronomen macht die Zusammenarbeit mit einem Logistiker Sinn, für andere nicht. Florian Entrich, Geschäftsführer von Quick Service Logistics (QSL), erklärt das Prinzip Full Service-Versorgung

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Was unterscheidet das Full Service-Konzept der QSL von anderen Logistikmodellen für die Systemgastronomie?

Im Gegensatz zum Großverbraucher-Handel bieten wir unsere Dienstleistung an, nicht die Lebensmittel selbst. Folglich berechnen wir unseren Kunden auch nur die logistische Dienstleistung. An den Waren selbst verdient QSL nichts. Die Konditionen, verhandelt also unser Kunde direkt mit seinen Lieferanten, aus diesem strategischen Einkauf halten wir uns völlig heraus. Im Rahmen des operativen Einkaufs übernehmen wir die Beschaffung der benötigten Waren bei den Lieferanten, die unsere Kunden ausgewählt haben.

Welche Vorteile ergeben sich daraus für Ihre Kunden?

Zum Beispiel verdienen wir nicht an Handelsmargen, wodurch die Kosten mit unserem Modell sehr transparent sind. Außerdem können unsere Kunden viel Aufwand bei der Beschaffung sparen. Wir koordinieren die verschiedenen Lieferanten, regeln den Cash Flow und wenn einmal etwas schief geht, übernehmen wir auch das Beschwerdemanagement. Unsere Arbeit entlastet aber nicht nur die Geschäftsführer der Franchisenehmer, sondern auch die Mitarbeiter in den Stores. Denn durch unser One-Stop-Shop-Konzept versorgen wir die Restaurants bei einer Anlieferung mit allen benötigten Waren von Tiefkühlkost über Fleisch und Salat bis hin zu Getränken. Das geschieht mit speziellen Multitemperatur-Lkw, die über mehrere Ladekammern mit unterschiedlichen Temperaturstufen verfügen.

In welchen Bereichen sind Ihre Kunden tätig?

Wir betreuen vor allem Quick Service-Restaurants, Convenience Shops, aber auch Bäckereien, Großküchen und Restaurants der Verkehrsgastronomie. Dabei beliefern wir in Deutschland insgesamt 1.200 Filialen von verschiedenen Franchise-Labels, in neun weiteren europäischen Ländern sind es weitere 900. Zu unseren Kunden gehören etwa Burger King, Ditsch oder Pizza Hut.

Betreuen Sie auch Restaurants, die keiner Kette angehören oder Hotels?

Wir haben auch schon über Angebote für klassische Restaurants oder Hotels nachgedacht, allerdings legen diese ihren Lebensmittelbedarf oft kurzfristig fest. Das können wir in unserem sehr auf fest definierte Abläufe und hohe Effizienz ausgerichteten System nicht abbilden. Unser Full Service-Konzept ist voll auf Unternehmen der Systemgastronomie ausgerichtet. Die Restaurants besitzen hier systemisch aufgebaute Speisekarten. Das heißt, es gibt eine feste Karte und eine verhältnismäßig kleine Zutatenliste. Solche Quick Service-Ketten wollen nach den ersten Erfolgen häufig schnell expandieren. Dafür suchen sie dann einen Partner, der ihnen die Logistik abnimmt. Die gehört schließlich nicht zum Kerngeschäft und bedeutet zugleich ziemlichen Arbeitsaufwand.

Warum braucht es dazu einen Logistiker?

Anfangs, mit nur einer Handvoll Restaurants funktioniert die Beschaffung ziemlich gut über den Großverbraucherservice. Darum entscheiden sich auch viele Unternehmen, zunächst dafür. Wenn allerdings weitere Filialen hinzukommen, ändert sich die Beschaffungslogistik. Der Aufwand nimmt mit jedem neuen Store weiter zu, vor allem bei der Bedarfsbestimmung und der Übermittlung an den jeweiligen Lieferanten. Ist eine Franchise-Kette dann deutschlandweit vertreten, beobachten wir häufig, dass sie zwar den strategischen Vorteil eines Full Service-Konzepts erkannt hat, aber den dann bereits recht hohen Aufwand für die Umstellung scheut. Deshalb empfehlen wir, frühzeitig zu überlegen, welches Versorgungskonzept für die eigenen Wachstumspläne am besten geeignet ist.

Da empfehlen Sie natürlich Ihr eigenes Konzept, oder?

Ja, selbstverständlich. Aber immer unter der Maßgabe, dass ein Full Service-Konzept tatsächlich passt. Wenn diese Voraussetzung erfüllt ist, unterstützen wir Unternehmen gerne dabei, ihre Beschaffung zu systematisieren. Vor allem, indem wir sie zum Supply Chain Management beraten. Wir stellen für die Systemgastronomen aber auch Kontakte zu den Lieferanten in unserem Netzwerk her. Am Ende wollen wir natürlich den Auftrag, aber das ist keine Bedingung, die Beratung ist unabhängig.

Wo liegen diese strategischen Vorteile der Full Service-Logistik?

In der Skalierbarkeit. Der hohe Aufwand für die Koordination verschiedener Lieferanten bindet sowohl beim Franchisegeber als auch bei den Franchisenehmern Energie, die besser in die Verfolgungen von Expansionsplänen investiert wäre. Und natürlich muss die Versorgung der Restaurants mit allen Produkten gewährleistet sein. Da können wir durch unsere Planungstools den Bestellvorgang massiv unterstützen.

Haben Sie aktuelle Beispiele?

Dass wir bei Expansionen unterstützen, haben wir bereits mehrfach für Burger King auf neuen Ländermärkten bewiesen. Aktuell begleiten wir den Start von Burgerista in Deutschland und von Brezelkönig in Österreich. Das ist ohnehin ein sehr interessanter Markt für uns.

Warum gerade Österreich?

Weil der Systemgastronomie-Markt dort sehr dynamisch ist. Regelmäßig kommen neue Quick Service-Marken auf den Markt, Bäcker oder Lebensmittelmärkte etablieren systemische Konzepte für den Mittagsimbiss. Und viele internationale Marken planen, nach Österreich zu expandieren. Das gilt übrigens auch für die Schweiz, wo wir genau wie in Österreich seit 2011 mit einer eigenen Niederlassung vertreten sind.

 

Burgerista expandiert mit QSL

Markteinführung in Deutschland mit Full-Service-Logistik

Die österreichische Burger-Kette Burgerista vertraut für ihre Expansion in Deutschland auf QSL. Der Full-Service-Logistikdienstleister kümmert sich um den operativen Einkauf, Lagerung und Anlieferung in die Restaurants. Burgerista, das erst Mitte des vergangenen Jahres in Deutschland startete, ist dort aktuell mit sieben Stores vertreten.

Friedrichsdorf, 7. Januar 2016 — Bei seinem Einstieg in den deutschen Markt entschied sich das junge österreichische Unternehmen Burgerista für QSL. Denn der Logistik-Dienstleister aus dem hessischen Friedrichsdorf konnte durch seine Fokussierung auf die Systemgastronomie seinen neuen Kunden bereits im Vorfeld beim Aufbau seiner Supply-Chain für Deutschland beraten. „Wir haben auf diesem Gebiet eine langjährige Expertise, die für die schnelle Expansion des Deutschlandgeschäfts von Burgerista enorm wichtig ist“, erklärt QSL-Geschäftsführer Florian Entrich. Burgerista ist seit Mitte 2015 in Deutschland aktiv und hat bereits Standorte in sieben deutschen Städten etabliert.

Schnelle Expansion durch Outsourcing der Logistik

„Gerade für aufstrebende und expansionswillige Systemgastronomie-Konzepte ist es aus unserer Erfahrung sehr wichtig, sich früh zwischen Full-Service-Logistik und der Bestellung bei Handelsunternehmen für Großverbraucher zu entscheiden“, erklärt Florian Entrich. Der Vorteil einer transparenten Logistiklösung aus Sicht von Florian Entrich: durch Flexibilität und Skalierbarkeit der Supply Chain können Gastronomie-Manager ihre volle Aufmerksamkeit auf die Eröffnung neuer Stores richten, ohne die Steuerung der strategischen Einkaufsfunktion zu verlieren. „Unsere Erfahrung zeigt uns, dass viele Unternehmen zunächst wachsen wollen und sich danach über die Steuerung ihrer Supply Chain und ihre Kostentreiber Gedanken machen.“ Doch zu diesem Zeitpunkt, berichtet Florian Entrich, ist die Umstellung bereits sehr aufwendig: „Nach der Expansionsphase gestaltet sich die Umstellung einer Supply Chain mit kundenspezifischen Produkten oft kompliziert, weil zum Beispiel Rezepturen und Herstellungspreise von Zutaten nicht bekannt sind und somit Abhängigkeiten von bestimmten Zutaten und Handelsunternehmen bestehen.“ Wer sich hingegen von Beginn an durch Full-Service-Logistik unterstützen lässt, kann später die Economies of Scale in vollem Umfang ausschöpfen und profitiert von einer effizienten Steuerung der Supply Chain.